Liebesbrief

‘Das Königreich meines Herzens unterliegt deiner uneingeschränkten Herrschaft. Dein Schweigen ist meine Folter. Wenn du fort bist, kann Essen nicht schmecken und Musik nicht klingen. Meine Sinne werden erst durch dein Lächeln wiederbelebt. Ich flehe dich an, deine Macht über mich nicht zu missbrauchen, denn dies könnte womöglich mein Ende bedeuten. Ich liebe dich, wie das Segel den Seewind liebt und wie der Mond die Sonne, wenn sie ihn mit ihrem Licht in der dunklen Nacht erleuchtet. Wenn ich deine Liebe erflehen könnte, so würde ich dies, auch wenn ich dazu in meinem momentanen Herzelend geneigt wäre, doch nicht tun, denn ich weiß, wahre Liebe kann nur freiwillig blühen. Doch ich flehe dich an, mir bei der nächstmöglichen Gelegenheit zu antworten. Ich bitte dich dein Gemüt mir zu offenbaren, denn ich muss wissen ob deine Gefühle mir gegenüber, den meinen für dich gleichen. Nur so kann mein Herz sich das Leben in mir wieder zu eigen machen.’

 

   

Driftwood

Sie sind im Krieg geblieben